Was wäre, wenn…

Lisa Sintermann: Kirschblüten, Aquarell auf Papier, Frühling 2020

Was wäre, wenn wir uns nicht mehr vor dem Tod fürchteten?
Was wäre, wenn wir unsere Endlichkeit annehmen würden?
Was wäre, wenn wir mit Hingabe sterben würden?
Was wäre, wenn wir einen eigenen Glauben hätten?
Was wäre, wenn jeder Glaube willkommen wäre?
Was wäre, wenn wir auf unser Sterben vorbereitet wären?
Was wäre, wenn wir genau sagen könnten, wie wir sterben möchten?
Was wäre, wenn wir in der vollen Blüte des Lebens stünden
und einen Abschiedsbrief schrieben,
in dem alles Wichtige gesagt wäre?
Wie frei wären wir?

Weder bin ich sterbenskrank, noch begleite ich jemanden im Abschied nehmen. Dennoch wächst in mir schon länger die Gewissheit: Angst vor dem Tod, bedeutet letztendlich Angst vor dem Leben. In Zeiten von Corona ist Angst allgegenwärtig. Eine bessere Chance könnte es nicht geben, sich ihr anzunähern.

Gedanken – Skizzen zu:

  • Ken Wilber: „Mut und Gnade. Die Geschichte einer großen Liebe – das Leben und Sterben der Treya Wilber“
  • Katharina Middendorf: „360 Grad. Über die Liebe, den Tod und den Mut, weiterzumachen“
  • Raymond Moody, Paul Perry: „Zusammen im Licht. Was Angehörige mit Sterbenden erleben“
  • Sogyal Rinpoche: „Das Tibetische Buch vom Leben uns Sterben. Ein Schlüssel zum tieferen Verständnis von Leben und Tod“